Wie ich meine Dateien importiere und organisiere

Bevor mit der kreativen Arbeit in Lightroom begonnen werden kann, müssen die Bilder irgendwie in Lightroom landen, oder?

Ich mache es mir da einfach. Ich habe mir eine Import-Vorlage gebastelt und lasse diese durchlaufen.

Dazu schließe ich meine Kamera direkt per USB-Kabel an mein Rechner an und drücke auf “Importieren” oder die Tastenkombination [STRG]+[SHIFT]+[ I ].

Es lohnt sich, vorher die einzelnen Möglichkeiten anzuschauen und umzukonfigurieren. Die wichtigsten Einstellungen, im folgenden.

Importmethode

Im oberen Feld gibt es 4 Optionen. Hier sollte “Kopie” ausgewählt werden. Bitte auf keinen Fall die Option “Als DNG kopieren” auswählen. Da sich der Import immens verlangsamt und man mehr Nachteile als Vorteile hat.
h2. Dateiverwaltung

Um den Import zu beschleunigen, wähle ich hier “Eingebettete und Filialdateien” im Menüpunkt “Vorschauen erstellen” und setze den hacken bei “Mögliche Duplikate nicht importieren”.

Anders als in früheren Versionen, werden bei Lightroom Classic CC, endlich die integrierten JPGs vernünftig verwendet. Solange du dich im Bibliothek Modus befindest und keine Smart-Vorschau erstellt hast, werden die integrierten JPGs angezeigt. Zum ersten sichten sind diese Vorschauen perfekt und sofort geladen.

Sobald eine Vorschau erstellt wurde, z.B. nach dem Entwickeln, wird die Vorschau angezeigt, was ebenfalls zügig geht.

Somit gibt es zwei Vorteile:

  • Zeitersparnis beim Importvorgang
  • Kleinere Datenmenge auf der Festplatte, da die 1:1 bzw. Smart-Vorschauen nicht vorhanden sind.

Dateiumbenennung

Das mag Geschmackssache sein, mir gefallen aber beispielsweise Dateinamen wie IMG_4711.CR2 nicht. Ich kann vor allem dingen, nichts aus dem Dateinamen ableiten.

Aus diesem Grund, habe ich mir vor einiger Zeit eine Vorlage für Dateinamen angelegt, die ich bei jedem Import anwende. Diese sieht einfach und überschaubar aus:

Anschließend sind meine Fotos so benannt: 171224-042.CR2. Ist doch etwas aussagekräftiger, oder?

Während des Importvorgangs anwenden

Hier wende ich nur die Vorgabe für Metadaten aus. Hier habe ich das IPTC-Copyright und IPTC-Ersteller hinterlegt.

Wenn das erledigt ist, muss ich mich später nicht mehr darum kümmern 😃.

Während des Importvorgangs wende ich im Übrigen keine Entwicklungseinstellungen an, da ich finde, dass es keine Einstellungen gibt, die für jedes Bild passt. Ich spare mir Zeit beim Import und kann später individuell entscheiden welches Preset ich anwenden möchte.

In dieser Sektion sind auch Stichwörter definiert. Diese sollten für jeden Import individuell angepasst werden.
h2. Ziel

Last not least, müssen die Daten ja auch noch irgendwohin und kopiert werden 😃

Dazu habe ich mir ein Ordner “Fotos” auf meine D: Partition erstellt und kopiere die Fotos immer im voreingestellten Format “JJJJ/JJJJ-MM-TT”.

Nicht mehr und nicht weniger.

So habe ich immer Zugriff auf Fotos, die an einem bestimmten Tag aufgenommen wurden. Vorausgesetzt ich kenne das genaue Erstellungsdatum des Fotos 😃

Als Vorgabe speichern

Damit du das nicht jedes Mal aufs neue machen musst, empfehle ich dir diese Einstellungen als Importvorgabe zu speichern.

Selbst wenn du mal ein paar Einstellungen änderst, kannst du immer schnell zu deinen gewünschten Einstellungen zurückkehren.

Fazit – Import Vorgang

Wenn du einmal eine Vorlage definiert hast, kannst du die Vorlage immer und immer wieder aufs neue abrufen und eine Art Konsistenz in deinem Archiv zu behalten. Schließlich möchtest du auch in ein paar Jahren deine Daten wiederfinden, oder?

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